Wann man am besten zum Balaton reisen sollte

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Baum im Wandel der Jahreszeiten
Der Balaton ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert

Obwohl der Balaton primär von Juni bis August besucht wird, besitzt er auch zu den anderen Jahreszeiten seinen ganz eigenen Reiz. Deshalb ist es eine Überlegung wert, ob man dem ungarischen Meer nicht zu diesen nicht ganz so touristenschwangeren Zeiten einen Besuch abstattet.

Der Frühling

Im Frühling erwacht – wie in vielen Teilen Europas – nach dem Winterschlaf wieder das Leben der Pflanzen. Überall sprießt das Grün, die Blumen beginnen zu blühen und bilden einen bunten Teppich in gelb, lila und vielen anderen Farben. Es duftet nach Flieder und Lavendel. Auch die Obst- und Nussbäume zeigen, was sie an Blütenpracht zu bieten haben: Die Apfel-, Kirsch-, Mandel- und Walnussbäume blühen um die Wette, dass es eine wahre Augenweide ist.

Der Balaton ist gegen Ende des Frühlings – also Mitte Juni – schon oft auf Badetemperatur für die ganz Mutigen, die keine 20 °C zum Baden brauchen. Wenn man auch eher schwimmt als badet, ist das durchaus in Ordnung. Ab Ende Mai ist der See zum Baden freigegeben. Außerdem kann einem die Sonne auch im Spätfrühling schon ganz schön einheizen.

Der Sommer

Die beliebteste Zeit zum Plattenseebesuch ist und bleibt der Sommer. Zum einen wegen der Temperaturen und zum anderen wegen der Sommerferien. Der Balaton ist nun mal gerade für Familien mit kleinen Kindern ideal, weil er vor allem am Südufer so flach ist. Es gibt jede Menge Veranstaltungen zur Sommerzeit und auch genügend Freizeitangebote. Da wird es keinem Familienmitglied langweilig.

Jetzt hat der Balaton auch die von den meisten Badenden gewünschte Temperatur und es ist sehr erfrischend, sich an sehr heißen Tagen in die Fluten zu stürzen – okay, mancherorts auch hineinzuwaten. Bis zum Ende des Sommers ist die Wassertemperatur noch hoch genug zum Schwimmen.

Der Herbst

Der Touristenansturm ist vorbei und die Menschenmengen lichten sich zusehends. Jetzt ist die Zeit für Urlauber gekommen, die mehr die Entspannung suchen. Die Natur lädt zu Wanderungen ein und die Weinlese lässt auch nicht mehr lange auf sich warten. Es finden viele Veranstaltungen rund um den Wein statt und das Farbenspiel der Laubbäume komplettiert die Idylle. Natürlich kann man sich auch Fahrräder ausleihen und auf diesen dann die Gegend erkunden.

Der Balaton bereitet sich schon mal auf die wohlverdiente Badepause vor. Er muss sich ja auch mal regenerieren. Im Frühherbst bis etwa Mitte Oktober können Beherzte noch baden, dann wird es kälter und oft auch stürmischer. Dann macht der See seinem Namen „ungarisches Meer“ so richtig Ehre.

Der Winter

Im Winter befinden sich große Teile des Balatons wirklich im Winterschlaf. Kaum ein Auto auf der Straße und noch weniger Menschen unterwegs. Das Leben spielt sich jetzt mehr in den Häusern ab. Wenn es dann im Januar und Februar kalt wird und schneit, ist die ganze Landschaft in Weiß gehüllt und die Bergsilhouette des Nordufers sieht besonders schön aus. Als Highlighr möchten wir die Weihnachtmärkte erwähnen: am Wasserturm in Siófok zum Beispiel sieht es um die Weihnachtszeit besonders schön aus.

Ein netter Nebeneffekt der Kälte ist es auch, dass der Balaton aufgrund seiner geringen Tiefe meist komplett zufriert. Er ist dann eine riesige Eisbahn, auf der man natürlich auch allen möglichen Wintersportarten, die mit Eis und Schnee zu tun haben, frönen kann. jetzt ist die Zeit für Eislaufen, Eisstockschießen etc. Es gibt sogar Veranstaltungen, bei denen man Eisbaden kann.

Fazit

Wie man sehen kann, hat der Balaton zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes zu bieten. Je nach Bedürfnis kann man frei wählen, welche Saison zu einem passt: Besinnlichkeit, Party oder Sport – hier ist alles möglich.

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